Ab nun dokumentiere ich die Bücher die ich lese. Vielleicht werde ich dann im Nachhinein ein Fazit schreiben. Kann sein, muss aber nicht.
Momentan lese ich eine sogenannte "alternative history". Ich mag dieses Genre sehr. "Was wäre wenn ...?" ist die Frage dieser Literatur. Dieses Genre ist nicht nur ein Pulp-Phänomen, auch große Namen wie Philip K. Dick (der Trash-Kafka Amerikas, einer meiner Lieblingsautoren) oder Philip Roth haben schon Alternativweltgeschichten geschrieben. Roths "The Plot Against America" habe ich vor einigen Jahren im Original gelesen. Schönes leicht verständliches Englisch.
Zur Zeit lese ich Oliver Henkels "Die Fahrt des Leviathan". Der Roman spielt in der Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges. Da sich eine grobe Inhaltsangabe soundso auf der verlinkten Seite finden lässt, lasse ich die hier aus. Trotz der teilweise negativen Kritiken - das Buch wäre angeblich langweilig - finde ich es sehr spannend. Popcorn-Literatur, die nicht versucht mehr zu sein, als sie ist. Bis jetzt 3,5 von 5 Punkten.
Fazit 16.10'12: Ja, es gibt einige deus ex machina Stellen. Mich stören sie nicht sonderlich. Bei Eschbach ist das jedoch besser gelöst, da derartige Rettungen in der Not dort nicht irgendwie herbeigeschrieben wurden, sondern im Handlungsverlauf angelegt sind. Um fair zu sein muss ich die Wertung korrigieren und vergebe 3 von 5 Punkten.